„Ich glaube an die Unsterblichkeit des Theaters.
Es ist der seligste Schlupfwinkel derjenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.“
Max Reinhardt (1873-1943), österreichischer Schauspieler und Regisseur

theater

Am Johanneum gibt es für die verschiedenen Jahrgänge ab Klasse 5 mehrere Theater- Arbeitsgemeinschaften. Hier werden spielerisch und kreativ Szenen und ganze Theaterstücke erarbeitet, erprobt und in kleinen Aufführungen einem Publikum präsentiert.

Der Jahrgang 6 hat am Johanneum das ganze 6. Schuljahr Theater als Fach 2-stündig. Sehr beliebt und immer heiß ersehnt sind die traditionellen Balladenabende der 6. Klassen, die vor Publikum in der Aula aufgeführt werden. Im Theaterunterricht liegt für diesen Jahrgang der Fokus auf der kreativen Auseinandersetzung über theaterspezifische Ausdrucksmöglichkeiten, dem Erlernen bühnenwirksamer Techniken sowie ersten spielpraktischen Erfahrungen.

Die Jahrgänge 9 und 10 können sich für das Fach Theater jeweils als Wahlpflichtfach (neben Kunst und Musik) entscheiden. In beiden Jahrgängen werden die Handlungsfelder „Raum“, „Zeit“ und „Körper“ erprobt, theoretische Inhalte vermittelt und zahlreiche theaterspezifische Ausdrucksmittel und -techniken erlernt und umgesetzt, die in kleinen oder größeren Aufführungen präsentiert werden.

In der Oberstufe entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler ab der 11. Klasse für die Jahrgänge 11 und 12 für das Fach Theater. Die praxisorientierten Handlungsfelder in der Theaterarbeit werden nun durch theoretische und geschichtliche Hintergründe zur Entstehung und Entwicklung des Theaters und ausgewählte Theatertheorien vertieft. Dramatische und epische Textvorlagen, Fragmente, Filmszenen, aktuelle Ereignisse usw. werden in den Theaterkursen unter Berücksichtigung der erlernten Techniken, Methoden und eigener Ideen kreativ und anspruchsvoll bearbeitet.

 

Artikel aus der Kategorie Theater:

Ausflug ins Improvisationstheater für die 5. und 6. Klassen
Weiterlesen ...

Ahoi, KameradInnen. Heute wird über das Theater geschrieben. Theater. Das ist eine Form der Unterhaltung, die vielen Menschen in Zeiten von Corona fehlte. Doch wir als 5.- und 6.-Klässler des Johanneums hatten das Glück, uns ein Theaterstück ansehen zu dürfen: „Das Exil des Piraten Ol’ Man Jack“. Wir konnten am 14. Juni also für kurze Zeit Corona vergessen, wir raubten ihm für ca. 70 Minuten die Krone, verschoben das Packen von Zahnbürste und Disney-Account mit DVD von "Der Fluch der Karibik" in den Sommerkoffer auf später. Mit dem Improvisationstheater unter freiem Himmel auf unserer Piazza hieß es stattdessen: Anker lichten für die Reise ins Jahr 1721! Ein himmlischer Flug in Fun und Fantasie und viele Fragen! 

Hamburger Menetekel im Schauspielhaus
Weiterlesen ...

Es war eine tolle Zeit, doch wie alles hatte auch diese leider ein Ende. An drei Aufführungen durften wir, der Theater-Kurs des 2. Semesters von Frau Radtke, teilnehmen. Das HAMBURGER MENETEKEL konnte man vom 24.5. bis zum 26.5.19 in einem der schönsten Theater Hamburgs, im Schauspielhaus, bewundern. Es war kein gewöhnliches Stück, sondern eine breitangelegte Forschungsarbeit zur Zukunft der Stadt. Diese ist geprägt von unterschiedlichen Themen und Problemen, welche aus Graffitis aus sieben Stadtteilen Hamburgs gedeutet worden sind. Aus jedem der sieben Stadtteile hatte jeweils eine Schule die Ehre, diese Arbeit zu begleiten und zu präsentieren. Das Johanneum hatte Glück und durfte als eine dieser sieben Schulen an dem Projekt teilhaben. Außer uns waren Schauspieler, Experten und Wissenschaftler, eine Opernsängerin, das Orchester der Jungen Symphoniker mit allein schon 80 Musikern und viele weitere Künstler vertreten. Dies alles auf der riesigen Drehbühne mit großer LED-Leinwand als Teil eines großen Ganzen zu erleben, wurde für uns alle zu einem sehr besonderen und unvergesslichen Erlebnis! Ein großer Dank gebührt hier Frau Radtke, die dieses Projekt überhaupt möglich gemacht und engagiert begleitet hat.

Unsere Balladenabende der 6. Klassen
Weiterlesen und Bilder ansehen

Da glaubte man schon, dem ungemütlichen, nasskalten Februarwetter entkommen zu sein und es in der Aula warm und gemütlich zu haben, als plötzlich ein Donnergrollen durch den Saal ging. Blitze zuckten, es rumpelte und rauschte und ein gewaltiges Gewitter ging auf der Bühne nieder. Mit dem „Unwetter“, einer Persiflage von Heinz Ehrhardt auf ein Gedicht von Ludwig Uhland, eröffnete die 6c den zweiten Balladenabend dieser Saison am Mittwoch, 13. Februar, und zeigte im Wechselspiel mit der 6d, was diese besondere Form der deutschen Dichtkunst noch heute alles vermag – vor allem nämlich die Zuhörer fesseln.

Balladenabend der 6 a und 6 d
Zu den Bildern

Am 31. Januar fand der Balladenabend der 6a und 6d unter der Leitung von unserer Theaterlehrerin Frau Radtke statt. Wir haben Balladen aller Art auf die Aulabühne gebracht - von den ernsten wie z.B. 'Der Erlkönig' von Goethe bis zu den lustigen wie 'Das verhexte Telefon' von Kästner. Trotz kleiner Versprecher und Unsicherheiten - die bestimmt (hoffentlich ...?) niemand bemerkt hat - hat es uns allen sehr viel Spaß gemacht. Noch einmal mehr, weil die Zuschauer begeistert waren! Vielen Dank auch an unser Technikteam und Herrn Gerhardt, die den großen Erfolg unseres Balladenabends mit ermöglicht haben.

Balladenabend der 6b und 6c
Zu den Bildern

Ganz nach dem Geschmack des Publikums war der Balladenabend unserer Klassen 6b und 6c am Montag, 29. Januar. Unter der Regie von Frau Radtke haben die Schülerinnen und Schüler der 6b und 6c klassische Texte und unklassische Texte wie Erich Kästners "Die Sache mit den Klößen" oder Heinz Erhardts "Der Kabeljau" und "Marzipan" wunderbar klassisch und originell unklassisch auf unsere Aulabühne gebracht.

Paul, unser Online-Redakteur aus dem S1, war dabei: "Der Balladenabend hatte Feuer und war eindeutig besser als meiner von 5 Jahren. Frau Radtke hat für diesen Balladenabend auf jeden Fall ein Lob der ganzen Schule verdient! Aber vor allem auch die Kinder haben die Balladen mit dem nötigen Feingefühl gut vorgespielt und es hat Spaß gemacht, ihnen zuzugucken. Dass 10 Kinder gefehlt haben, ist einem aufmerksamen Zugucker nur kurz aufgefallen. Das habt ihr wirklich toll gemacht!"

Weiterlesen und zur Bildergalerie ...

Was heißt es, in der Fremde zu sein und keine Freunde zu haben? An diese schwierige Frage hat sich die Theater-AG der 5. Klassen gewagt und am 7. Juni  mit großer Spielfreude und viel Liebe zum Detail das Stück „Neben mir ist noch ein Platz“ auf die Bühne gebracht, das auf dem gleichnamigen Roman von Paul Maar basiert.

Erzählt wird darin die Geschichte des Flüchtlingsmädchens Aischa, das seine deutsche Mitschülerin Steffi aus der versehentlich abgeschlossenen Schulturnhalle befreit. Steffi ist dankbar für die Rettung und nimmt das fremde Mädchen erstmals richtig wahr. Die beiden freunden sich an und Steffi will wissen, warum Aischa ihre Heimat verlassen musste.