Im Lateinunterricht steht in Klasse 5-8 der Erwerb sprachlicher Kenntnisse im Vordergrund. Das Lehrbuch bietet darüberhinaus vielfältige Möglichkeiten, Geschichte, Alltagsleben und Mythologie der Römer kennenzulernen. Es folgt die Lektüre von Originaltexten aus Antike, Mittelalter und Renaissance. Bei der Beschäftigung mit Cicero, Ovid, Seneca oder den Carmina Burana treten die Schüler in einen lebendigen Dialog mit der europäischen Kultur ein.

Der Griechischunterricht ab Klasse 8 vermittelt das Basiswissen der europäischen Kultur. Bereits die Lehrbuchtexte behandeln Themen wie die olympischen Götter, das Theater, die Demokratie oder erste philosophische Fragen. In den griechischen Vokabeln können die Schüler viele „Fremdwörter“ aus unserem Alltag neu entdecken.

Dr. Manuel Flecker über die Inszenierung römischer Werte im Amphitheater
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Die Kämpfe römischer Gladiatoren sind in den letzten Jahren wieder vermehrt durch Publikationen, Fernsehserien und Filme in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gelangt. All diese Medien entwerfen dabei ein faszinierendes, aber nicht immer ein Bild, das der historischen Realität nahekommt. Erkenntnisse über diese und Einblicke in die Inszenierung römischer Werte bei den Gladiatorenspielen geben uns die schriftlichen Quellen der Antike weniger als die archäologischen: Diese stellt uns am Mittwoch, 23. Januar, der Kieler Archäologe Dr. Manuel Flecker, vor (Akad. Rat am Institut für Klassische Altertumskunde im Bereich Klassische Archäologie der Christian-Albrechts-Universität und Kustos der Antikensammlung der Kunsthalle zu Kiel). Nach einer allgemeinen Einführung in das Phänomen 'Gladiatur' und dessen Einordnung  in seinen historischen und gesellschaftlichen Hintergrund wird er seinen Zuhörern in unserem Forum Johanneum ein konkretes Monument 'lesbar' machen, das bildreiche Grabmal des Lusius Storax, eines Würdenträgers einer italischen Landstadt. Die Bilder glanzvoller Gladiatorenkämpfe, die dieser als Kaiserpriester gestiftet hatte, überliefern uns die munera gladiatoria. Alle sind herzlich um 19.30 Uhr in unsere Ehrenhalle eingeladen! Der Eintritt ist frei.

Lebendiges Göttermuseum der 6e mitten in der Stadt
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Sehr überrascht waren am Freitag, 7. September, die Jungfernstieg-Flanierenden, als sie sich direkt vom Shopping-Bummel, Alster-Sightseeing und Mittagsschmausen plötzlich in einem Antikenmuseum mit über 20 Götterstatuen wiederfanden. Dass die Exponate nicht nur von herrlicher Spätsommersonne beschienen wurden, sondern sich dann auch noch unterhaltsam beredt, selbstverständlich souverän und erstaunlich polyglott selbst präsentierten, warf die Besucher des lebendigen Göttermuseums der 6e um - wie auch deren Mittagspläne. Viele verweilten ein wenig länger bei unseren Schülerinnen und Schülern, die das sehr genossen.

Ausstellung der Projektergebnisse aller Jahrgänge anlässlich Ovids 2000. Todesjahres
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Gestorben ist der römische Dichter Publius Ovidius Naso im Winter 17/18 n. Chr., tot ist er bis heute nicht. Kaum ein Werk eines antiken Künstlers ist in bildender Kunst und Literatur so wirkmächtig gewesen und geblieben wie Ovids Dichtungen, insbesondere seine Metamorphosen. Dass er einer der bedeutendsten Autoren der Weltliteratur werden würde, formulierte er am Ende dieses seines Werkes selbst mit dem ihm eigenen Selbstbewusstsein: „super alta perennis astra ferar, nomenque erit indelebile nostrum [...] perque omnia saecula fama [...] vivam.“ (Met. XV 875-879). Ovid hat gewaltige Bilder durch Sprache geschaffen, fantastische Geschichten mit großer Erzähllust gestaltet, Ironie und Kritik vereint und gewagt und sich ganz besonders dem Thema Liebe und Leben verschrieben. So sind wir jetzt 2000 Jahre fasziniert von seinen Werken und haben "Zugang", "können etwas damit anfangen", wie Professor Heldmann in seinem Vortrag in unserem Forum zu Beginn dieses Ovid-Jahres 2017 formulierte. Das beweist ganz aktuell einmal wieder das Ovid-Projekt, das am Johanneum in den letzten Wochen anlässlich des 2000. Todesjahres des Künstlers in den Lateinkursen aller Jahrgänge stattgefunden hat: Gemeinsam haben unsere Johanniterinnen und Johanniter sich des Gesamtwerkes angenommen und sind kreativ geworden... In der Ehrenhalle ist eine Auswahl der Projektergebnisse in einer Ovid-Ausstellung zu sehen, die jeden Besucher überzeugen wird: Ovid lebt und wird leben. 

Erlebnistag 2017 an der Sankt-Ansgar-Schule
Weitere Informationen zum Römertag

Die Römer kommen und laden wieder zum Familienausflug in die griechisch-römische Antike ein, und zwar mit Anfassen! Am Sonnabend, 23. September, von 11 bis 15 Uhr feiern die fünf Humanistischen Gymnasien Hamburgs den Römertag, das alle zwei Jahre stattfindende größte Hamburger Schulfest. In der Sankt-Ansgar-Schule haben dieses Jahr die großen wie ganz besonders die kleinen Gäste nun wieder die Gelegenheit, mit den Römern und wie die Römer zu basteln, zu speisen, sich zu kleiden, zu spielen und zu staunen. Das Schulprofil der altsprachlich-humanistischen Gymnasien wird konkret und anschaulich wie kaum andernorts. Also kommt, spielt und staunt! Erleben Sie die aufregende Welt der antiken Griechen und Römer! Der Eintritt ist frei.