Projekt 'Fotografie - Wichtigste Grundlagen und Umsetzung'

Nur noch wenige Tage, bis die Sommerferien beginnen und wir die freie Zeit mit Freunden und Familie im – hoffentlich! – Warmen genießen können. Um diese schöne Zeit noch unvergesslicher zu machen, wird doch gerne das ein oder andere Foto geschossen. Wie das Fotoschießen und damit die Urlaubsvorbereitung bei unserer Projektwoche ablief, hat uns Alessa (S 2) aus dem Projekt 'Fotografie' von Herrn Willenbrock und Herrn Götze in einem Interview beantwortet ...

Redaktion: Wie ist der Ablauf des Projektes gewesen? Habt ihr erst etwas Theorie gelernt und durftet das dann umsetzen?

Alessa: Der 1. Tag war komplett Theorie, mit Belichtung, Blende und so 'was. Dann haben wir schon was Kleines auf dem Schulhof gemacht, und Dienstag dann waren wir mit der Kamera auf dem Schulhof und im näheren Umkreis der Schule unterwegs. Und gestern [Mittwoch] und heute [Donnerstag] sind wir sogar in die Stadt hinein gefahren.

Redaktion: Brauchte man für dieses Projekt schon Vorkenntnisse und mussten alle eine Kamera mitbringen?

Alessa: Bei uns hatten jetzt fast alle eine eigene Kamera dabei. Ein paar haben auch mit dem Handy fotografiert, gerade wenn der Akku der Kamera leer gegangen ist im Laufe des Tages.

Redaktion: Was habt ihr genau in der Stadt gemacht? Habt ihr einfach verschiedene Fototechniken ausprobiert?

Alessa: Nee. Wir waren in vier Gruppen aufgeteilt und in jeder war mindestens ein 10.Klässler oder noch Älterer mit dabei zum Beaufsichtigen. Wir hatten das Motto 'Stadt und Natur'. Beim Fotografieren mussten wir dann darauf achten, dass man den Kontrast von Stadt versus Natur hat. Man konnte komplett verschiedene Motive nehmen, je nachdem wie man das Motto interpretiert hat.

Redaktion: Konntet ihr das, was ihr hier in der Schule gelernt habt, einfach in der Stadt umsetzen?

Alessa: Schon. Wir haben immer darüber nachgedacht, was wir am Montag gelernt haben und wie man das dann am besten umsetzen kann. Wir haben dann nach Motiven geschaut, auf die Belichtung geachtet und wie man das am besten umsetzt  - dass man auch ein künstlerisches Bild fotografiert bekommt.

Redaktion: Was macht ihr mit den Fotos, die ihr gemacht habt?

Alessa: Jede Person darf sein bestes Foto aussuchen. Dieses wird dann auf den Computer geladen und wir machen dann eine Bilderbesprechung. Denn am Dienstag, das hatte ich ganz vergessen zu erzählen, war Herr Götze da, ein professioneller Fotograf, und hat uns noch mal ein paar Tipps und Anleitungen gegeben für bestimmte Fotorichtungen (Leitlinien). Nach diesen Kriterien besprechen wir jetzt die Fotos. Was kann man erkennen? Was findet man gut/schlecht? Was kann man besser machen?

Redaktion: Zum Schluss: Würdest du das Projekt noch mal wählen bzw. anderen Schülern/innen empfehlen?

Alessa: Ja, ich finde, das hat Spaß gemacht, gerade weil wir uns die letzten beiden Tage sehr frei bewegen durften und nach Motiven suchen konnten. Ich persönlich finde Fotografie auch immer sehr interessant, weil wir ja auch viel mit unseren Handys arbeiten und Fotos schießen, die bekannten Schnappschüsse. Wenn man das jetzt mitnimmt, achtet man tatsächlich mehr darauf, wie positioniere ich meine Kamera/mein Handy, wie wird das Bild interessanter oder so, dass die Belichtung passt. Also ja, das Projekt war schon sehr hilfreich!

Redaktion: Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast. Wir wünschen dir schöne Sommerferien!